The Scars of Ali Boulala

Intro

Der Film erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall Ali Boulalas sowie seinem Weg zu einer möglichen Erlösung. Archivmaterial unterschiedlichster Art aus seinen Jahren als Profi-Skater bildet die Grundlage des Films und nimmt auch jene Zuschauer, die vielleicht nichts über Ali und sein Vermächtnis wissen, mit in die Welt des Skaters. Verschiedene Szenen aus unterschiedlichen Zeitabschnitten werden mit vielfältigen audiovisuellen Formaten und konträren Stimmen und Standpunkten kombiniert und bringen uns so das Punk-Ethos der Skater-Community nahDiese bunte Mischung aus einer vergangenen Zeit macht uns deutlich, wie sich ein Leben ohne Limits für Ali anfühlte, und lässt uns das Ausmaß seines Verlusts verstehen.

Seine ganze Karriere als Skateboarder hindurch stand Ali vor der Kamera. Fast 15 Jahre lang wurde er von Profis aus der Szene auf und neben dem Skateboard fotografiert. Man spürt die Verbindung zwischen beiden Seiten, und so wird aus der reinen Dokumentation ein Austausch zwischen Freunden. Als Hauptfigur des Films verhält sich Ali auch heute vor der Kamera wie früher.

Nach und nach erkennen wir eine Person voller Gegensätze: ein nachdenklicher, leiser Mann mit einer wilden Vergangenheit, ein zerstörerischer Perfektionist, ein Häftling in einem australischen Gefängnis, der immer wieder Briefe an Shanes Eltern schreibt, aber nie abschickt.

Regisseur
Max Eriksson
Schauspieler
Ali Boulala
Untertitel
Englisch
Jahr
2021
Länge
106 Minuten
Genre
Dokumentarfilm
Produktion
Mario Adamson, Ashley J. Smith
Sprache
Schwedisch, Englisch, Finnisch
Land
Schweden
Festivals Awards
Tribeca Film Festival (2021), CPH DOX, Reykjavik International Film Festival, Warsaw Film Festival

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