Während der „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste in Teheran verschwindet Arezou, die Teenie-Schwester der Klavierlehrerin Rana. Zusammen mit ihrem Ex-Partner und engen Freunden sucht Rana in einer langen und verzweifelten Nacht nach ihr – eine Erfahrung, die viele iranische Familien während des Aufstands gemacht haben. Im Laufe dieser schicksalhaften Nacht erscheint ihnen Arezou in flüchtigen, seltsamen Visionen, die sie nicht eindeutig der Realität oder ihren Befürchtungen und Erinnerungen zuordnen können. Als Ranas konservative Schwester eintrifft, nehmen innerhalb der Familie die Spannungen zu, die aus den grundlegend unterschiedlichen Lebensweisen resultieren, die die beiden Frauen im Iran für sich gefunden haben.
Der Film wurde unter großen Risiken im iranischen Untergrund gedreht.