1948 sitzt ein kleines Mädchen strahlend in einem Pariser Karussell – zum ersten Mal erlebt sie ein Stück unbeschwerte Kindheit. Die Eltern sind Holocaust-Überlebende, Lily Brett wird kurz nach Ende des 2. Weltkriegs im DP-Lager in Feldafing geboren. Das geerbte Trauma verarbeitet die Schriftstellerin Lily Brett künstlerisch, auf bewundernswerte Weise nicht bitter und wütend, sondern versöhnlich und mit leiser Komik. Nicht als Klägerin, sondern als Brückenbauerin. Das macht Lily Brett heute, in den Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus, zu einer Stimme von unschätzbarem Wert. LILY BRETT – LACHEN GEGEN DAS GRAUEN ist ein Roadmovie auf den Spuren ihrer Kindheit, mit Lily Brett, ihrem Mann, ihrer Tochter und zweien ihrer Enkel von New York nach Paris, Feldafing und Auschwitz.