An seinem sechsten Geburtstag wird Engin aus einem türkischen Frauengefängnis, in dem er mit seiner Mutter lebt, abgeholt und vom Jugendamt zu Verwandten in ein Küstendorf geschickt. Da er sich unter den Jungen unbehaglich fühlt, flechtet er seiner einzigen Freundin Nergis die Haare – und wird dafür gemobbt. Nergis zeigt ihm ein altes Boot: Wenn er schwimmen kann, können sie es erreichen und seine Mutter nach Hause holen. Sein Cousin Mustafa willigt ein, ihm das Schwimmen beizubringen, aber nur, wenn er vorher mit den Jungen Fußball spielt. Engin stürzt sich ins Fußballspiel, scheitert, verdient sich aber seine Schwimmstunde. Als er mit Nergis zum Boot will, erfährt er, dass seine Mutter lebenslang inhaftiert ist, weil sie in Notwehr den Vater getötet hat. Er schwimmt allein zum Boot, scheibt es in den See und sieht zu, wie es versinkt.