Die Forellenzucht am Lachsbach hat die Wende überdauert. Die meisten Arbeiter sind bereits in Rente, doch Herr und Frau Tanneberger halten das Geschäft am Laufen. Von Füttern zu Schlachten über Räuchern bis zum Verkauf ist hier alles Handarbeit. Selbst die einst renovierten Teile der Anlage sind mittlerweile wieder veraltet. Eine Nachfolge ist nicht in Sicht. „Aber irgendwie geht’s immer weiter”, sagt Herr Tanneberger und wendet sich wieder seiner Arbeit zu. Woher kommt diese Lebenseinstellung? Ist es die Prägung der DDR-Zeit oder der Wandel selbst, der sie stark gemacht hat? RINNE FÜR RINNE schaut mit liebevollem Blick auf die Tannebergers, die bezeichnend für eine ganze Eltern- und Großelterngeneration sind.